Der Begriff "Nährstoffmedizin" stammt aus der sogenannten Erfahrungsheilkunde. Um wissenschaftlich zu belegen, welche gravierenden Auswirkungen Mangel an Nährstoffen haben können,
erzeugten Biochemiker an vorher gut genährte Tieren künstlich Nährstoffmängel, indem bestimmte Mineralien, Spurenelemente und Vitamine nicht mehr zugänglich gemacht wurden. Nach einem gewissen
Zeitraum dokumentierten sie die daraus entstandenen Krankheiten. Anschließend wurden die Nahrungsdepots der Tiere wieder gefüllt und deren Gesundheit somit wieder hergestellt.
Seit dem wurde die Orthomolekularmedizin, wie sie auch genannt wird, ständig weiter erforscht, am Menschen erprobt und verbessert. Sie stellte sich als sehr einfach durchschaubar und risikolos
dar, unter anderem auch weil Hypervitaminosen (Überdosierungen) z.B. von Vitamin B12 nach Absetzen der Substitution folgenlos verschwinden.
Daß diese Erfahrungsmedizin heute einen so großen Raum einnimmt liegt an der Armut unserer Böden durch Überdüngung, den unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten (z. B. fast-food) und den
streßbedingten Mangelerscheinungen, um nur einige wesentliche Gründe zu nennen. Denn wer folgt schon der WHO-Empfehlung, täglich fünf Portionen Obst oder Gemüse zu sich zu nehmen! - Natürlich in
Bioqualität, weil sonst auch noch der ganze Chemiedünger und die gespritzten Pestizide, welche die Gesundheit zusätzlich belasten, zur Ausleitung kommen sollten!
Anhand einer ausführlichen Befragung meiner Patienten über ihre Lebensgewohnheiten und aktuellen Befindlichkeitsstörungen sowie einer entsprechenden Blutanalyse, oder der recht genauen
Mineralstoffbestimmung über Haarproben, werden Mängel anschaulich aufgedeckt und können durch gezielte Substitution und Ernährungsumstellungen wirksam behoben werden!
Viele in Drogerien erhältliche Präperate reichen hier oft nicht aus, da vom Organismus nicht entsprechend verwertet (assimiliert) werden können, oft sind sie auch an falsche Trägerstoffe
gebunden oder schlecht dosiert.
Wichtig: auch durch Medikamente können Nährstoffmangel verursacht werden, z. B.
Abführmittel:
können zu Mangel an Vitamin A, D, E, K führen
Anti-Baby-Pille:
zu Mangel an A, C, D, E, B1, B2, B6, B12, Folsäure
Blutdrucksenkende Mittel:
B6, B12
Zusätzlich kann durch Noxen (Nikotin, Alkohol), starkes Schwitzen (z. B. Langlauf) oder Verschlackung der Darmzotten (Verwertungsstörungen) ein wesentlich höherer Mineral- u. Vitaminbedarf
entstehen.